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Vortrag: Der Maler Felix Nussbaum und der Architekt Daniel Libeskind

9. Februar 2015 | 19:00 - 20:45

Montag, 9. März 2015, 19 Uhr 

Stadtkirche Pforzheim, Werktagskirche
mit Kunsthistorikerin Krisztina Jütten 

„Der Maler Felix Nussbaum und der Architekt Daniel Libeskind“

Felix Nussbaum (11.12.1904-20.09.1944) war ein deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit.

1932 verlor er durch Brandstiftung einen Großteil seiner Werke und flüchtete 1933 wegen der beginnenden Judenverfolgungen aus Deutschland.
Ab 1940 versteckte er sich in Brüssel und wurde nach Denunziation ins KZ Auschwitz deportiert und ist dort verstorben.
Nussbaum schuf im Exil Bilder, in denen er den Holocaust künstlerisch verarbeitete.
Belgische Bekannte retteten diese Bilder, die heute größtenteils im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück ausgestellt sind.
Dieses Museum wurde nach Plänen des amerikanisch-jüdischen Architekten Daniel Libeskind 1998 errichtet.
Im Konzept hat Libeskind seine Architektur eng mit dem tragischen Leben des Künstlers und dessen Tod im KZ verknüpft.
Libeskind, der heute zu den weltweit meist beschäftigsten und einflussreichen Architekten gehört hat sein bauliches Konzept als „Museum ohne Ausgang“ bezeichnet.
Mit seinen Bauten hat er nicht nur eine eigene Architektursprache entwickelt, sondern hierin auch neue Maßstäbe zur Wahrnehmung der jüdischen Geschichte gesetzt und diesem Verständnis neue Impulse gegeben.

Details

Datum:
9. Februar 2015
Zeit:
19:00 - 20:45
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