Literatur und Musik Matinee: Heinrich Heine „Buch der Lieder“
mit Inés Zimmermann, Flöten und
Prof. Claus Thomas, Rezitation
mit einer thematischen Einstimmung auf
Heinrich Heine und seine Zeit durch Claus Kuge
Heinrich Heine (1797-1856)
Dass die Lyrik von Heinrich Heine viele Komponisten u.a. Franz Schubert und Robert Schumann zu den schönsten Vertonungen angeregt hat, ist wohl begründet. Heine‘s Verse aus dem BUCH DER LIEDER sind in ihren melodischen Bögen, rhythmischen Phrasierungen und bildstark, sinnschweren Lautgestalten schon eine Sprachmusik für sich on unverwechselbaren Eigenklang.
Dem Dichter, der als bedeutendster deutscher Lyriker zwischen Romantik und Realismus gilt, kommt also unter dem Aspekt einer ausgeprägten Affinität zur Musik auch diese besondere Bedeutung zu. Dazu zählt Heine durch seine zeitkritisch und politisch geprägten Werke zu den herausragenden dichterischen Persönlichkeiten der Zeit.
Das Programm präsentiert eine Auswahl aus den Jahren 1822-1824, LYRISCHES INTERMEZZO und DIE HEIMKEHR.
Traumbilder I: aus dem Buch der Lieder
Mir träumte einst von wildem Liebesglühn,
Von hübschen Locken, Myrten und Resede,
Von süßen Lippen und von bittrer Rede,
Von düstrer Lieder düstern Melodien.
Verblichen und verweht sind längst die Träume,
Verweht ist gar mein liebstes Traumgebild!
Geblieben ist mir nur, was glutenwild
Ich einst gegossen hab in weiche Reime.
Du bliebst, verwaistes Lied! Verweh jetzt auch,
Und such das Traumbild, das mir längst entschwunden,
Und grüß es mir, wenn du es aufgefunden –
Dem luftgen Schatten send ich luftgen Hauch.
Teilnahme kostenlos, Spende erwünscht.
Details
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