Adolf Rosenberger. Ein Pforzheimer Rennfahrer und Porsche-Mitgründer (Montagabend im Archiv)
Adolf Rosenberger. Ein Pforzheimer Rennfahrer und Porsche-Mitgründer
mit Prof. Dr. Joachim Scholtyseck
Zugleich Gedenkveranstaltung der Stadt Pforzheim anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Das Leben Adolf Rosenbergers (1900-1967) lässt sich in zwei Perioden erzählen. Bis in die frühen 1930er-Jahre genoss der Pforzheimer das mondäne Leben eines erfolgreichen Rennfahrers. Nach seiner Sportkarriere schaffte er den Sprung zum vielversprechenden Geschäftsmann und wurde Mitgründer, Geschäftsführer und Teilhaber des Konstruktionsbüros von Ferdinand Porsche, das 1930 beinahe in Pforzheim seinen Sitz gefunden hätte. Seit 1933 wurden Rosenberger und seine Familie als Juden zunehmend aus der Pforzheimer Gesellschaft herausgedrängt. 1935 verlor er seine Teilhaberschaft und war für einige Zeit im KZ inhaftiert. Nach der Emigration 1938 musste er sich in den USA eine neue Existenz aufbauen.
Professor Dr. Joachim Scholtyseck hatte von 2001 bis 2024 den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn inne. Im Herbst 2025 erschien seine Studie „Adolf Rosenberger. Rennfahrer, Porsche-Mitgründer, Selfmademan. Eine Enttäuschungsgeschichte“.
Foto: Adolf Rosenberger gGmbH. Das Bild wurde für das Seitenlayout digital verbreitert (Bearbeitung: Druck+Medien Pforzheim)
Die Veranstaltung findet im Stadtarchiv Pforzheim, Veranstaltungsraum, Kronprinzenstr. 24 a, 75177 Pforzheim (begrenzte Teilnehmerzahl, nicht barrierefrei) statt.
Anmeldung erforderlich beim Stadtarchiv Pforzheim unter archiv@pforzheim.de oder telefonisch 07231 39-2899.
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