Barfüßerchor
Barfüßerchor
mit Kunsthistorikerin Christina Klittich M.A.
Ein mittelalterliches Kleinod im Stadtbild ist der gotische Barfüßerchor. Er ist der Rest einer großen Hallenkirche, die sich nach Westen bis zur heutigen Jägerpassage erstreckte. Es handelte sich dabei um die Kirche des Franziskanerklosters, das um 1270 gebaut wurde. Seit der Reformation 1556 wurde die Kirche als Kornspeicher genutzt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannten die Klostergebäude 1689 aus. Nur der Chor blieb stehen und diente seit dem 18. Jh. der französisch-reformierten, später der katholischen Gemeinde als Kirche. Beim Luftangriff vom 23. Februar 1945 erlitt der Barfüßerchor schwere Schäden und wurde 1948-59 wiederhergestellt.
Der Innenraum wird von Farbglasfenster des Münchner Künstlers Sepp Frank bestimmt. Die Glasfenster mit den Darstellungen der mittelalterlichen Pforzheimer Kirchenpatronen und einem Marienfenster entstanden 1941-43, wurden aber erst nach dem Wiederaufbau eingebaut.
Teilnahme kostenlos, Spenden erwünscht.
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