Schloss Mühlhausen: Investitionsobjekt für finanzkräftige Pforzheimer im 19. und 20. Jh. (Montagabend im Archiv)
Schloss Mühlhausen: Investitionsobjekt für finanzkräftige Pforzheimer im 19. und 20. Jh.
mit Marlis Lippik
Das nötige Kleingeld für ein veritables Renaissanceschloss stellte für Pforzheimer Schmuckfabrikanten kein Problem dar: Das Schloss Mühlhausen hat vom 19. bis zum 21. Jahrhundert eine Reihe weiblicher und einige männliche Besitzer mit Bezug zur Goldstadt gesehen.
Ihren häufig wechselvollen Schicksalen geht dieser Vortrag nach: von der Familie Grab mit ihren glücklosen Ehen über die „arme“ Verwandtschaft, die das Märchenschloss erbte und „auf-Teufel-komm-raus“ adlig werden wollte, bis zum Trauringfabrikanten unserer Tage, mit dem sich der Kreis zur Pforzheimer Schmuckindustrie wieder schließt.
Dipl.-Archivarin (FH) Marlis Lippik leitet – nach einer Zwischenstation im Stadtarchiv Pforzheim – seit mehr als 30 Jahren das Stadtarchiv Mühlacker. Die Historikerin, die sich auch im Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg engagiert, beschäftigt sich mit Themen der Mühlacker Geschichte und der Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Montag, 10. Juli 2023, 19 Uhr, via Zoom und vor Ort im Stadtarchiv
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung im Stadtarchiv Pforzheim, Veranstaltungsraum, Kronprinzenstr. 24 a, 75177 Pforzheim (begrenzte Teilnehmerzahl, nicht barrierefrei), sowie als Zoom-Meeting statt. Anmeldung erforderlich beim Stadtarchiv Pforzheim unter archiv@pforzheim.de oder telefonisch 07231 39-2899.
Gemälde: F. X. Stirnbrand; Foto: C. Becker
Details
Zoom-Konferenz und Präsenzveranstaltung im Stadtarchiv Pforzheim
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