Die Matthäuskirche im Arlinger gehört zu den herausragendsten und modernsten Bauten der 1950er Jahre in Pforzheim. Die 1952/53 erbaute Kirche des renommierten Karlsruher Architekturprofessors Egon Eiermann sorgte weltweit für Aufsehen.
Erfahren Sie während fachkundiger Führungen von den Entwicklungen der letzten 70 Jahre, auch wie Grenzen überwunden wurden, sich Kulturen austauschen und aus nationalem Denken sich partnerschaftliche Handlungsebenen entwickeln.
Seit 2008 werden in Pforzheim Stolpersteine verlegt, um Fragen und Diskussionen zum NS-Regime auszulösen und die Erinnerung an seine Opfer aufrecht zu erhalten. Auf jedem Stolperstein stehen Name, Lebensdaten und Schicksal des Opfers.
Die Jahresexkursion 2023 am Samstag, den 6. Mai 2023, führt nach Ötigheim und Rastatt. Abfahrt ist um 9:30 Uhr am Zentralen Busbahnhof. In Ötigheim wird unser Vorstandsmitglied Reinhard Kölmel einen Blick hinter die Kulissen geben, auf die Geschichte der Volksschauspiele eingehen und den Bogen zu den Pforzheimer Freilichtbühnen-Aktivitäten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schlagen.
Die Stadtkirche entstand zwischen 1964 und 1968 nach Plänen des Trierer Architekten Heinrich Otto Vogel. Neben dem Kirchensaal steht der schlanke Glockenturm mit Aussichtsplattform. Das Zusammenspiel geometrischer Grundformen verleiht dem Kirchenbau Klarheit und Strenge. Der schlichte Kirchensaal erhielt eine herausragende moderne Innenausstattung.
Informativer Genuss-Abend zur Reise am 15.-18. Juni 2023 für Teilnehmer und Gäste mit Anna-Lena Beilschmidt (Europabeauftragte der Stadt Pforzheim), Regina M. Fischer (Kunsthistorikerin) und Frank Hirschfeld.
Pforzheim ist nur scheinbar eine Stadt „ohne Geschichte“. Für den genau Betrachtenden lassen sich jedoch an vielen Orten Spuren der Geschichte entdecken…
Viele europäische Städte führten ihre Gründungen auf antike Ursprünge zurück, um damit ihrer Stadt eine neue Legitimation und Würde zu verleihen. Reuchlin hat in seinem ersten großen Werk „Vom wundertätigen Wort“ von 1494 eine entsprechende Gründungssage für Pforzheim verfasst.
Stadtgeschichte neu entdecken – und zwar aus einer Perspektive, die den Beitrag jüdischen Lebens gestern und heute wahrnimmt und ins kollektive Gedächtnis einschreiben will: Das ist das Anliegen der Publikation „Jüdisches Leben in Pforzheim“, die sich als lokaler Bestseller im bundesweiten Gedenkjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ erwies.