Ungarn als altes Kulturland in Europa bietet eine reiche Geschichte, wichtige Kulturstätten und eine lebhafte und teilweise umstrittene Gegenwart. Pforzheim ist durch seine Partnerregion Györ – Moson – Sopron verbunden, das auf dem Weg besucht wird. Die Reise führt bis in den Osten des Landes, in die Puszta und zu den Stätten der Reformation in Ungarn. Die Reise wird auch Einblicke in die aktuellen Probleme des Landes geben. Neben Kultur und Geschichte kommt der Genuß nicht zu kurz. Obermeister Dr. Christoph Mährlein, der das Land schon oft besucht hat, wird einige seiner Lieblingsorte zeigen und die Reise orts- und sprachkundig begleiten.
Der Stadtteil Eutingen wurde 1975 eingemeindet. Den Ortskern überragt die evangelische Pfarrkirche, deren Chor, Sakristei und Turmkern um 1490 als Werk des markgräflichen Baumeisters Hans Spryß entstanden. Einzigartig ist der Obelisk neben der Kirche, der an die Aufhebung der Leibeigenschaft durch Markgraf Karl Friedrich von Baden erinnert. Unterhalb der Kirche blieben an der Enzstraße einige Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Vom Ortskern geht die Stadtteilbegehung steil bergan zur Künstlerkolonie, gegründet 1909 von Dozenten der Pforzheimer Goldschmiede- und Kunstgewerbeschule.
Wer aufmerksam durch unsere Wälder streift, entdeckt viele auffallende, buntsandsteinerne, behauene Grenzsteine mit Jahreszahlen um 1836. Auch an der nahen ehemaligen Landesgrenze von Baden und Württemberg überrascht die Jahreszahl 1569.